Über mich
Neugierig auf Technik. Hartnäckig bei der Frage, was sie mit uns macht.
Neue Technik selbst ausprobieren, das ist der eine Teil. Der andere: wissen wollen, wer sie gebaut hat, mit welchem Interesse, und wer am Ende den Preis dafür zahlt. Denn Technologie fällt nicht vom Himmel. Hinter jeder Plattform und jedem Algorithmus stehen Entscheidungen von Menschen, und die haben Folgen für andere Menschen. Diese Folgen sichtbar zu machen, ist oft der Antrieb hinter den Recherchen von Svea Eckert.
Angefangen hat es 2011 mit einer Dokumentation über Wikileaks. Danach Filme über Facebook, über Edward Snowden, über die Datenhändler, die die Browserverläufe von drei Millionen Menschen verkauft haben. Die Spur führte dabei fast immer an dieselben Stellen: zu Konzernen, die mehr über uns wissen als wir über sie, und zu Politikern, die mit der Regulierung oft nicht hinterherkommen können (oder wollen).
Svea Eckert arbeitet teils mit datenjournalistischen Methoden, manchmal mit OSINT oder Social Engineering, wenn eine falsche Identität gebraucht wird: als Datenkäuferin, um zu zeigen, wie leicht Browserdaten zu haben sind, oder als Wissenschaftlerin, um in die Welt der Raubverlage zu kommen.
Aus den Recherchen sind zwei Bücher geworden. 2014 erschien „Überwacht und ausgespäht“ über PRISM, die NSA und Facebook, kurz nach den Snowden-Enthüllungen. Im November 2026 folgt „Im Netz der Täter“, gemeinsam mit Till Krause: über Sextortion, Scams und Cybergrooming, und darüber, was Betroffenen wirklich hilft.
Ausbildung beim NDR, seitdem frei für ARD und NDR. Altstipendiatin der Journalistischen Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung, „Tauchgänge in die Wissenschaft“ der Robert Bosch Stiftung. 2026 Mercator Fellow am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut.
Auszeichnungen
Gremien und Jurys
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