Mercator Fellowship 2026
Zwischen Hype und Doom
Als Mercator Fellow forsche ich 2026 ein Jahr lang am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut in Hamburg, angeschlossen an die DFG-Forschungsgruppe „Kommunikative KI“ (ComAI). Ein Seitenwechsel auf Zeit: Statt selbst über Künstliche Intelligenz zu berichten, schaue ich mir an, wie Redaktionen das tun, ob und wie es besser gehen könnte.
Denn gute Berichterstattung über KI gibt es, und sie entsteht nicht zufällig. Unter welchen Bedingungen können Redaktionen differenziert über Künstliche Intelligenz berichten, und wann (und warum?) kippt es in Hype oder Untergangsszenarien? Um das zu verstehen, frage ich die Menschen dahinter: Wer hat Zeit, wer hat Fachwissen, wer trägt die Verantwortung für das Thema, und was passiert, wenn niemand zuständig ist. Es geht dabei um die Berichterstattung über KI, nicht darum, welche KI-Werkzeuge Redaktionen selbst benutzen.
Grundlage sind Leitfadeninterviews mit Journalistinnen und Journalisten aus öffentlich-rechtlichen und privaten Häusern, aus Regionalzeitungen, Agenturen und digitalen Redaktionen. Ein Höhepunkt war im Juni 2026 ein Roundtable in Hamburg, bei dem viele von ihnen an einem Tisch saßen.
Zwischenbericht
Material, Zitate, Zwischenstände
Eine eigene Seite sammelt Zwischenergebnisse, Material und Zitate aus den Gesprächen. Sie ist passwortgeschützt. Zugang für Forschende, Redaktionen und Stiftungen auf Anfrage.
Zugang anfragen