Human Brain Project

Zwei Tage Supercomputer. Zwei Tage Big Data, zwei Tage Simulationen und die Frage nach: Wie “intelligent” kann eine Maschine sein? Unterwegs im Rahmen der Tauchgänge in die Wissenschaft am Forschungszentrum Jülich.

Bild Svea mit dem Gehirn

Human Brain Mapping oder die Erstellung eines Atlas des menschlichen Gehirns heißt der Auftrag der Wissenschaftler. Menschliche Gehirne, werden trockengefroren in haardünne Scheiben geschnitten.

Bild eines menschlichen GehirnesBild Gehirn wird geschnitten

In wochenlanger Arbeit geschnitten, dann eingeklemmt zwischen zwei Glasplatten, um sie abschließend zu fotografieren. Hier im Polarisationsscanner das Gehirn eines Affens:

Bild Affengehirn

Das Licht bricht sich durch zwei Polarisationsfilter an den Nervenzellen, so entsteht die Farbe. Auf dem Rechner, wieder zusammengefügt entsteht das Gehirn mit all seinen Verschaltungen - wird wieder dreidimensional. Rund 86 Milliarden Nevernzellen - jede einzelne davon mit 10.000 Kontakten.

Auf den Rechnern des Supercomputing Zentrums werden die Simulationen erstellt.

Bild Rechner und Jülich

Und noch mehr. Auf den neuesten Supercomputern versucht man aktuell auch die Gehirnaktivität zu simulieren. Mit mäßigem Erfolg. Nur ein Prozent der menschlichen Gehirnaktivität kann bis heute simuliert werden. So hochkomplex sind die Vorgänge.

Bild Rechner

Mehr zum Human Brain Project in Jülich ist hier zu finden.